HIDDEN – Verborgene Orte in der Schweiz

Gastausstellung

25. Januar 2019 bis 19. April 2020

Im Kunstprojekt HIDDEN gehen Kunsthistorikerin Catherine Iselin und Fotograf Kostas Maros der Frage nach, was die Faszination von verborgenen Orten ausmacht. Gemeinsam haben sie 25 ausgewählte Orte in der ganzen Schweiz aufgesucht, welche für die Mehrheit der Menschen unzugänglich oder bisher im Verborgenen geblieben sind. Auf der Suche nach dem ungewöhnlich Gewöhnlichen, dem sonderbar Merkwürdigen und dem vielfältig Einzigartigen sind Fotografien und Texte entstanden, die in einer Ausstellung und der gleichnamigen Publikation mündeten.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten und sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt des Ausstellungskonzepts. Mit den über 100 Fotografien der 25 verborgenen Orte, die im Rahmen von HIDDEN entstanden sind und die in einer Auswahl im Forum Würth Arlesheim gastieren, möchte man dem Anspruch gerecht werden, das vor Ort Wahrgenommene in Bilder zu übertragen und dadurch einen Zugang zum Verborgenen zu schaffen sowie dem Land, den Orten, den Menschen und den dazugehörigen Geschichten Augenmerk zu verleihen.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten und sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt des Ausstellungskonzepts. Mit den über 100 Fotografien der 25 verborgenen Orte, die im Rahmen von HIDDEN entstanden sind und die in einer Auswahl im Forum Würth Arlesheim gastieren, möchte man dem Anspruch gerecht werden, das vor Ort Wahrgenommene in Bilder zu übertragen und dadurch einen Zugang zum Verborgenen zu schaffen sowie dem Land, den Orten, den Menschen und den dazugehörigen Geschichten Augenmerk zu verleihen.

Sämtliche Fotografien sind von Kostas Maros aufgenommen worden. Die Ausstellung wurde von Catherine Iselin kuratiert. Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm erfahren Sie hier.

Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth

25. Januar 2019 bis 19. April 2020

Die Ausstellung „Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth“ zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Künstlers.

In der seit rund fünf Jahrzehnten zusammengetragenen Sammlung Würth gehören die Werke Mirós von Anbeginn zu den prägenden Positionen. Die monografische Schau im Forum Würth Arlesheim bietet nun die Gelegenheit sich in einem intimeren Ausstellungsrahmen tiefer gehend mit dieser prominenten Sammlungsposition auseinanderzusetzen. Die Arbeiten des Spaniers – von Drucken und Zeichnungen, über mehrteilige Buchillustrationen bis hin zur Skulptur – veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt des Künstlers, der sich selbst als „peintre-poète“ (Maler-Dichter) verstand.

Joan Miró (1893-1983) zählt neben seinen Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí und André Masson zu den bekannten Vertretern des Surrealismus. Wie seine Weggefährten entwickelte auch er eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Seine von Abstraktion bestimmte Ästhetik ist geprägt von zeichenhaften Formen und klaren Farben und besitzt in ihrer charakteristischen und ureigenen Bildsprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die spontan und improvisiert wirkenden, zuweilen kindlich verspielten Motive basieren jedoch auf kalkulierter Vorarbeit und verbergen mitunter ihren ernsten Subtext in der von Faschismus und Gewalt geprägten Zeit des spanischen Bürgerkrieges.

Die Arbeiten Joan Mirós liefern in dieser Zusammenstellung Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers und verweisen auf vielgestaltige Einflüsse: das intellektuelle Paris, Theater und Poesie prägten das künstlerische Werk ebenso wie Intuition und die natürlichen Formen der spanischen Landschaft.

Mehr zur Ausstellung erfahen Sie hier.

Aktuelle Ausstellungen

Vom 1. November 2019 bis 1. März 2020 zeigen wir die Ausstellung „Die Inszenierung der Natur“

Landschaft und Natur – zwischen Realismus und Ideal, zwischen Atmosphäre und Fiktion. Auch wenn die Auseinandersetzung mit Natur in der Kunst der Moderne und Gegenwart in immer weiter gefassten Begriffen stattfindet, dient sie offenbar immer noch als Experimentierfeld und Schöpfungsimpuls. Und dies auch, oder gerade weil der Umgang mit Umwelt und Natur zu einem problematischen und viel diskutierten Thema geworden ist. Die Ausstellung mit Werken der Sammlung Würth zeigt verschiedenste Ansätze zu der „alten – neuen“ Gattung des Landschaftsbildes, das uns nach wie vor auch als Betrachtende zu faszinieren vermag.

Veranstaltungen
Zur Ausstellung wird wiederum ein breites Begleitprogramm angeboten. Möchten Sie ebenfalls auf dem Laufenden bleiben und Einladungen zu Ausstellungseröffnungen erhalten, sowie unseren Newsletter? Schicken Sie uns einfach Ihre Post- und Mailadresse an chur@forum-wuerth.ch.

Tomi Ungerer
Zeichnungen, Collagen und Objektkunst aus der Sammlung Würth

14. Mai 2019 bis 15. März 2020

Der französische Künstler Tomi Ungerer gehört zu den bedeutendsten und zugleich provokantesten Illustratoren unserer Zeit. Sein gewaltiges Werk zählt mehr als 40’000 Zeichnungen, Ölbilder, Plakatentwürfe, Collagen, Lithografien, Holzschnitte und Objekte. Dazu kommen 140 Bücher von der Sozialsatire bis zum Märchenbuch, darunter moderne Kinderbuch-Klassiker wie «Die drei Räuber» oder «Der Mondmann».

Die Ausstellung im Forum Würth Rorschach, die auf den reichen Bestand von 240 Werken Tomi Ungerers in der eigenen Sammlung zurückgreifen kann, bietet einen inhaltlichen Querschnitt durch das ebenso tiefgängige wie überaus kurzweilige Œuvre dieses leidenschaftlichen Künstlers. Mehr zur Ausstellung erfahren Sie hier.

Von Kopf bis Fuss

Menschenbilder im Fokus der Sammlung Würth
12. Februar 2019 bis 21. Februar 2021

Marc Quinn, 2019

Seit jeher vermochten Darstellungen vom Menschen mehr als nur dessen physiologische Bedingtheiten abzubilden. So waren sie auch immer zugleich Ausdruck der sich wandelnden Vorstellungen über das Menschsein an sich. War in früheren Jahrhunderten insbesondere das Porträt bestimmt, das jeweilige Menschenbild zu reflektieren, so wenden sich die Künste heute verstärkt dem menschlichen Körper in seiner Gesamtheit zu, was der Titel unserer Ausstellung aufgreift: Mit «Von Kopf bis Fuss» lädt das Forum Würth Rorschach anhand ausgewählter Beispiele der eigenen Sammlung zu einem spannenden Diskurs über Wandel und Konstanten des aktuellen Menschenbildes ein.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm erfahren Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marc Quinn, AAA GTATA GGCAG, 2009, Bronze und Kunststoff 90 x 36 x 39 cm, Inv. 13583 © Marc Quinn, 2019

Würth International AG
Aspermontstrasse 1, CH-7004 Chur
Kontakt: +41 81 558 00 00

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