HIDDEN – Verborgene Orte in der Schweiz

Gastausstellung

25. Januar 2019 bis 26. Januar 2020

Im Kunstprojekt HIDDEN gehen Kunsthistorikerin Catherine Iselin und Fotograf Kostas Maros der Frage nach, was die Faszination von verborgenen Orten ausmacht. Gemeinsam haben sie 25 ausgewählte Orte in der ganzen Schweiz aufgesucht, welche für die Mehrheit der Menschen unzugänglich oder bisher im Verborgenen geblieben sind. Auf der Suche nach dem ungewöhnlich Gewöhnlichen, dem sonderbar Merkwürdigen und dem vielfältig Einzigartigen sind Fotografien und Texte entstanden, die in einer Ausstellung und der gleichnamigen Publikation mündeten.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten und sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt des Ausstellungskonzepts. Mit den über 100 Fotografien der 25 verborgenen Orte, die im Rahmen von HIDDEN entstanden sind und die in einer Auswahl im Forum Würth Arlesheim gastieren, möchte man dem Anspruch gerecht werden, das vor Ort Wahrgenommene in Bilder zu übertragen und dadurch einen Zugang zum Verborgenen zu schaffen sowie dem Land, den Orten, den Menschen und den dazugehörigen Geschichten Augenmerk zu verleihen.

Die Auseinandersetzung mit der Frage, wie ein Gefühl oder Zustand im Bild festgehalten und sichtbar gemacht oder durch ein Bild hervorgerufen werden kann – ohne dieses der Magie des Unsichtbaren zu berauben – bildet einen zentralen Punkt des Ausstellungskonzepts. Mit den über 100 Fotografien der 25 verborgenen Orte, die im Rahmen von HIDDEN entstanden sind und die in einer Auswahl im Forum Würth Arlesheim gastieren, möchte man dem Anspruch gerecht werden, das vor Ort Wahrgenommene in Bilder zu übertragen und dadurch einen Zugang zum Verborgenen zu schaffen sowie dem Land, den Orten, den Menschen und den dazugehörigen Geschichten Augenmerk zu verleihen.

Sämtliche Fotografien sind von Kostas Maros aufgenommen worden. Die Ausstellung wurde von Catherine Iselin kuratiert. Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm erfahren Sie hier.

Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth

25. Januar 2019 bis 26. Januar 2020

Die Ausstellung „Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth“ zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Künstlers.

In der seit rund fünf Jahrzehnten zusammengetragenen Sammlung Würth gehören die Werke Mirós von Anbeginn zu den prägenden Positionen. Die monografische Schau im Forum Würth Arlesheim bietet nun die Gelegenheit sich in einem intimeren Ausstellungsrahmen tiefer gehend mit dieser prominenten Sammlungsposition auseinanderzusetzen. Die Arbeiten des Spaniers – von Drucken und Zeichnungen, über mehrteilige Buchillustrationen bis hin zur Skulptur – veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt des Künstlers, der sich selbst als „peintre-poète“ (Maler-Dichter) verstand.

Joan Miró (1893-1983) zählt neben seinen Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí und André Masson zu den bekannten Vertretern des Surrealismus. Wie seine Weggefährten entwickelte auch er eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Seine von Abstraktion bestimmte Ästhetik ist geprägt von zeichenhaften Formen und klaren Farben und besitzt in ihrer charakteristischen und ureigenen Bildsprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die spontan und improvisiert wirkenden, zuweilen kindlich verspielten Motive basieren jedoch auf kalkulierter Vorarbeit und verbergen mitunter ihren ernsten Subtext in der von Faschismus und Gewalt geprägten Zeit des spanischen Bürgerkrieges.

Die Arbeiten Joan Mirós liefern in dieser Zusammenstellung Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers und verweisen auf vielgestaltige Einflüsse: das intellektuelle Paris, Theater und Poesie prägten das künstlerische Werk ebenso wie Intuition und die natürlichen Formen der spanischen Landschaft.

Mehr zur Ausstellung erfahen Sie hier.

Aktuelle Ausstellungen

Vom 22. Februar bis 20. Oktober 2019 zeigen wir Bilder und Skulpturen von Horst Antes aus der Sammlung Würth.

Mit dem Motiv des so genannten „Kopffüsslers“ ist Horst Antes (*1936) bereits in jungen Jahren einem grossen Publikum bekannt geworden. Diese zu Beginn der 1960er Jahre gefundene Kunstfigur findet sich in vielfältiger Weise sowohl in den Skulpturen als auch in den Bildern und beschäftigte den Künstler mit ihrer grossen physischen, aber vor allem emotionalen Spannweite weit mehr als zwanzig Jahre. Als Schüler des Holzschnitzers HAP Grieshaber entwickelte Antes so eine eigenständige figurative Bildwelt, die sich früh von Informel und Tachismus löste und ihm internationale Anerkennung einbrachte. Ab 1970 fand ein weiterer Aspekt in Antes‘ Werk seinen Niederschlag: Unter dem Eindruck archaischer Kulturen, deren Kultobjekte er sammelt, spielte nun die Suche nach dem Ursprünglichen, dem „Primitiven” eine grosse Rolle.1982/83, mit dem Beginn des Falkland-Kriegs, änderte Antes seine Bildsprache radikal. An die Stelle der erzählerischen Figurenbilder treten nun geometrische Farbflächen und abstrahierte Systeme wie sie in den Häuser- und Zeitraum-Bildern zu finden sind. Horst Antes lebt und arbeitet in Sicellino/Italien, Karlsruhe-Wolfartsweier und Berlin.

Die Sammlung Würth zeigt mit dieser Ausstellung im Forum Würth Chur, zum ersten Mal in der Schweiz, ihren umfangreichen Bestand an Arbeiten von Horst Antes, der die einzelnen Werketappen vollständig darzustellen vermag.

Mehr Informationen zur Ausstellung erfahren Sie hier.

Tomi Ungerer
Zeichnungen, Collagen und Objektkunst aus der Sammlung Würth

14. Mai 2019 bis 15. März 2020

Der französische Künstler Tomi Ungerer gehört zu den bedeutendsten und zugleich provokantesten Illustratoren unserer Zeit. Sein gewaltiges Werk zählt mehr als 40’000 Zeichnungen, Ölbilder, Plakatentwürfe, Collagen, Lithografien, Holzschnitte und Objekte. Dazu kommen 140 Bücher von der Sozialsatire bis zum Märchenbuch, darunter moderne Kinderbuch-Klassiker wie «Die drei Räuber» oder «Der Mondmann».

Die Ausstellung im Forum Würth Rorschach, die auf den reichen Bestand von 240 Werken Tomi Ungerers in der eigenen Sammlung zurückgreifen kann, bietet einen inhaltlichen Querschnitt durch das ebenso tiefgängige wie überaus kurzweilige Œuvre dieses leidenschaftlichen Künstlers. Mehr zur Ausstellung erfahren Sie hier.

Von Kopf bis Fuss

Menschenbilder im Fokus der Sammlung Würth
12. Februar 2019 bis 21. Februar 2021

Marc Quinn, 2019

Seit jeher vermochten Darstellungen vom Menschen mehr als nur dessen physiologische Bedingtheiten abzubilden. So waren sie auch immer zugleich Ausdruck der sich wandelnden Vorstellungen über das Menschsein an sich. War in früheren Jahrhunderten insbesondere das Porträt bestimmt, das jeweilige Menschenbild zu reflektieren, so wenden sich die Künste heute verstärkt dem menschlichen Körper in seiner Gesamtheit zu, was der Titel unserer Ausstellung aufgreift: Mit «Von Kopf bis Fuss» lädt das Forum Würth Rorschach anhand ausgewählter Beispiele der eigenen Sammlung zu einem spannenden Diskurs über Wandel und Konstanten des aktuellen Menschenbildes ein.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm erfahren Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marc Quinn, AAA GTATA GGCAG, 2009, Bronze und Kunststoff 90 x 36 x 39 cm, Inv. 13583 © Marc Quinn, 2019

Literatur kann man sehen
24.08.2018 – 28.04.2019

Hans Magnus Enzensberger
Günter Grass
und Hermann Hesse in der Sammlung Würth

Drei Autoren, drei bildende Künstler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hermann Hesse spürt in seinen sinnlichen Farbkompositionen einer poetischen Wahrheit nach. Günter Grass porträtiert neben Alltäglichem Grossartigkeit und Schrecken des 20. Jahrhunderts und Hans Magnus Enzensberger lädt zu einer spielerischen, hintergründigen und intellektuellen Auseinandersetzung mit Wort, Text und ihrem Bedeutungsgehalt ein.

Mehr Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm erfahren Sie hier.

«BI ÖÖS DEHEEM»

Gemaltes Appenzeller und Toggenburger Landleben zu Gast im Forum Würth Rorschach

Die Ausstellung «Bi öös deheem» zeigt Kunstwerke zum Appenzeller und Toggenburger Landleben aus der Sicht von sechs Malerinnenund Malern. Die Künstler/-innen nehmen ihre Heimat unterschiedlich wahr und porträtieren ihre Umgebung aus verschiedenen Sichtweisen. Die Genres und Motive stammen hauptsächlichaus der Bauernmalerei. Tafelbilder, auch «Täfeli» genannt, sind in der Ausstellung genauso vertreten, wie die traditionellen Sennenstreifen mit Alpfahrtmotiven und bemalte Fahreimerbödeli. Idyllische Landschaften und volkstümliche Festlichkeiten wechseln sich mit Alltagsszenen und ausdrucksvollen Porträts der Landsleute ab. Details

Vernissage Do, 03. Mai 2018
Zeit 18.00 Uhr
Eintritt frei

Würth International AG
Aspermontstrasse 1, CH-7004 Chur
Kontakt: +41 81 558 00 00

Eine neue Version Ihres Browsers ist verfügbar.

Ihr Browser entspricht nicht den heutigen technischen und sicherheitsrelevanten Ansprüchen, weswegen unsere Website allenfalls nicht korrekt dargestellt werden kann.

Auf der Seite «Was ist ein Browser?» können Sie sich über alternative Browser und über Aktualisierungsmöglichkeiten informieren.