Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth

9. Juni bis 28. Juni 2020

Die Ausstellung „Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth“ zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Künstlers.

In der seit rund fünf Jahrzehnten zusammengetragenen Sammlung Würth gehören die Werke Mirós von Anbeginn zu den prägenden Positionen. Die monografische Schau im Forum Würth Arlesheim bietet nun die Gelegenheit sich in einem intimeren Ausstellungsrahmen tiefer gehend mit dieser prominenten Sammlungsposition auseinanderzusetzen. Die Arbeiten des Spaniers – von Drucken und Zeichnungen, über mehrteilige Buchillustrationen bis hin zur Skulptur – veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt des Künstlers, der sich selbst als „peintre-poète“ (Maler-Dichter) verstand.

Joan Miró (1893-1983) zählt neben seinen Zeitgenossen Pablo Picasso, Max Ernst, Salvador Dalí und André Masson zu den bekannten Vertretern des Surrealismus. Wie seine Weggefährten entwickelte auch er eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Seine von Abstraktion bestimmte Ästhetik ist geprägt von zeichenhaften Formen und klaren Farben und besitzt in ihrer charakteristischen und ureigenen Bildsprache einen hohen Wiedererkennungswert. Die spontan und improvisiert wirkenden, zuweilen kindlich verspielten Motive basieren jedoch auf kalkulierter Vorarbeit und verbergen mitunter ihren ernsten Subtext in der von Faschismus und Gewalt geprägten Zeit des spanischen Bürgerkrieges.

Die Arbeiten Joan Mirós liefern in dieser Zusammenstellung Einblicke in das Leben und Werk des Künstlers und verweisen auf vielgestaltige Einflüsse: das intellektuelle Paris, Theater und Poesie prägten das künstlerische Werk ebenso wie Intuition und die natürlichen Formen der spanischen Landschaft.

Mehr zur Ausstellung erfahen Sie hier.

Hanspeter Münch – LICHT. RAUM. FARBE
Sammlung Würth und Leihgaben
ab 2. Juni 2020

Zu seinem 80. Geburtstag würdigt das Forum Würth Chur das Schaffen von Hanspeter Münch (*1940, lebt und arbeitet in Ettlingen bei Karlsruhe).
Das malerische Werk von Hanspeter Münch bedeutet ein farbiges Ereignis, das seinesgleichen sucht. Seine abstrakten Bilder, die dennoch vielfältige, vor allem naturhafte Assoziationen erlebbar machen, sind ebenso rauschhaft wie konstruiert. Denn unzählige Schichten von Pigmenten erzeugen die Tiefe des Ausdrucks, der uns Betrachtende an ihnen fasziniert.
1994 erwarb der Unternehmer und Sammler Reinhold Würth das erste Gemälde von Hanspeter Münch, der heute mit mehreren Arbeiten in der Sammlung Würth vertreten ist. Auf dieser Basis zeigt die Ausstellung in ausgewählten, auch ganz aktuellen Bildern die konsequente Beschäftigung dieses Ausnahmekünstlers mit der Malerei dieses Ausnahmekünstlers mit der Malerei.

Informationen zum Begleitprogramm finden Sie hier.

Von Kopf bis Fuss

Menschenbilder im Fokus der Sammlung Würth
21. Mai 2020 bis 21. Februar 2021

Seit jeher vermochten Darstellungen vom Menschen mehr als nur dessen physiologische Bedingtheiten abzubilden. So waren sie auch immer zugleich Ausdruck der sich wandelnden Vorstellungen über das Menschsein an sich. War in früheren Jahrhunderten insbesondere das Porträt bestimmt, das jeweilige Menschenbild zu reflektieren, so wenden sich die Künste heute verstärkt dem menschlichen Körper in seiner Gesamtheit zu, was der Titel unserer Ausstellung aufgreift: Mit «Von Kopf bis Fuss» lädt das Forum Würth Rorschach anhand ausgewählter Beispiele der eigenen Sammlung zu einem spannenden Diskurs über Wandel und Konstanten des aktuellen Menschenbildes ein.

Mehr Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm erfahren Sie hier.Marc Quinn, 2019

Marc Quinn, AAA GTATA GGCAG, 2009, Bronze und Kunststoff 90 x 36 x 39 cm, Inv. 13583 © Marc Quinn, 2019

Würth International AG
Aspermontstrasse 1, CH-7004 Chur
Kontakt: +41 81 558 00 00

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