Barbara Dombrowski
Tropic Ice_Dialog between Places Affected by Climate Change

30. Juli 2021 bis 24. April 2022

Der menschengemachte Klimawandel bedroht nicht nur massiv die Natur, Ökosysteme und Artenvielfalt, sondern vor allem auch die Menschen selbst. Seit über zehn Jahren widmet sich die Hamburger Künstlerin und Fotografin Barbara Dombrowski dem Thema, indem sie in einem weltweiten Foto-Kunstprojekt Begegnungen indigener Völker aller fünf Kontinente und gegensätzlicher Klimazonen in Form von Installationen erzeugt. Im ersten Schritt brachte sie ihre Bilder nach Ost-Grönland und in den Amazonas-Regenwald in Ecuador und dadurch in einen Diskurs. Die beiden Regionen stehen stellvertretend für die Kontinente Amerika und Europa und wurden nach dem ersten Zyklus durch Besuche bei den Maasai in Tansania, mongolischen Nomaden und Nomadinnen in der Wüste Gobi und der mikronesischen Bevölkerung auf dem Inselatoll Kiribati ergänzt, die stellvertretend für die drei verbliebenen bewohnten Kontinente und die entsprechenden Klimazonen stehen.

Mit ihrer Ausstellung im Forum Würth Rorschach möchte sie zu Dialogen einladen und auf empathische Art veranschaulichen, dass der Klimawandel uns alle betrifft und dass alles zusammenhängt.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

VON A BIS Z
KÜNSTLERBÜCHER
in der Sammlung Würth
17. Juli 2020 bis 18. Juli 2021, verlängert bis 31. Oktober 2021

Es mag irreführend wirken, all diese ausgestellten Dinge «Buch» zu nennen, erscheinen sie doch in ganz unterschiedlichen Formen. Dass Bücher Kunst sein können, wird jeder Buchliebhaber bestätigen. Eine besondere Sparte mit ganz aussergewöhnlichen Ausdrucksformen sind jedoch Künstlerbücher, die in der Sammlung Würth mit zahlreichen Beispielen vertreten sind und deren Vielfalt diese Ausstellung eindrucksvoll zeigt. Ein Schwerpunkt ist dabei dem frühen 20. Jahrhundert gewidmet, in dem vor allem Vertreter von Surrealismus und Dada Grenzgänge zwischen Kunst und Literatur unternahmen. Gerade die Gesetze des Zufalls und die Tiefen des Unbewussten spielten dabei eine bedeutende Rolle. Oftmals wird nicht nur die Grenze zwischen Kunst und Literatur überschritten, sondern auch das Buchformat verlassen. Künstler experimentieren mit Drucktechniken, Papier und dem Herstellungsprozess eines Buches an sich und schaffen so einzigartige Gesamtkunstwerke. So unterschiedlich die Exponate, so vielfältig sind auch die Kontexte, in denen die gezeigten Künstlerbücher entstanden sind. Der Gang durch die Ausstellung wird damit zur Entdeckungstour durch die Kunstgeschichte des letzten Jahrhunderts, vor allem aber zu einem grossen Lese- und Schauvergnügen.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

(na, fritze?) lakritze
DAS UNIVERSUM DIETER ROTH
in der Sammlung Würth

17. Juli 2020 bis 18. Juli 2021, verlängert bis 31. Oktober 2021

Genialer Dilettant, Universalkünstler, Allesnichtkönner – beinahe so vielfältig wie sein Schaffen sind die Beschreibungen des Künstlers Dieter Roth (Hannover 1930 – Basel 1998). Er ist bekannt für künstlerische Arbeiten, die alle Grenzen überschreiten und die Betrachtenden überrascht, bisweilen rätselnd, oft amüsiert zurücklässt. Seine Werke aus verschimmelter Schokolade, geformtem Hasenmist und vergammeltem Käse sind legendär.

Roth sieht die Schönheit des Schimmels, die Ästhetik des Verfalls und bezieht sie aktiv in seine Kunstproduktion ein. Vergänglichkeit, Zufall und das Prozesshafte sind bestimmende Elemente seines Schaffens.

Dieter Roths künstlerische Ursprünge liegen jedoch in der Druckgrafik, der sich die Ausstellung besonders widmet. Als gelernter Werbetechniker war er ebenso mit den ästhetischen wie den technischen Grundlagen dieses Mediums vertraut und reizte dies bis zum Äussersten aus. Wie wenige andere hat Dieter Roth ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das kaum in Genres einzuordnen ist. Er war einer derjenigen Künstler, die die Entgrenzung der Künste ab den 1960er-Jahren konsequent gelebt und damit unser heutiges Verständnis von zeitgenössischer Kunst überhaupt geformt haben. Roths grenzüberschreitenden Werke überraschen und faszinieren bis heute die Betrachterinnen und Betrachter.

Die Ausstellung bietet schlaglichtartige Einblicke in die wichtigsten Schaffensjahre von Dieter Roth mit vorwiegend Werken von Mitte der 1960er-Jahre bis zur Mitte der 1970er-Jahre.

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm erfahren Sie hier.

FRAU IM BILD
SAMMLUNG WÜRTH

BIS 17. OKTOBER 2021, verlängert bis 9. Januar 2022

Hausfrau, Mutter, Sexsymbol – die Liste der Klischees über weibliche Rollen ist lang. Aber Künstler wie Künstlerinnen haben seit jeher interessante und oft überraschende Wege gefunden damit umzugehen, sie in Frage zu stellen und neu zu interpretieren. Die Arbeiten in der Ausstellung bewegen sich zwischen der Beschäftigung mit der eigenen Identität als Frau und Künstlerin und den Zuschreibungen, die die Welt Frauen entgegenbringt. Kurz: Wer bin ich und wer habe ich zu sein?
Denn immer, wenn es um Bilder von Frauen in beiderlei Sinn geht, stellt sich auch die Frage: Wer gibt wen zu sehen und auf welche Weise? Die Verbindung Maler und Modell sind der Prototyp einer Antwort darauf, meist von männlichen Vertretern umgesetzt. Doch gerade Künstlerinnen suchen Wege, diesem klassischen, vielfach kritisierten Blickverhältnis zu entkommen.

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:
Siegfried Anzinger , Stephan Balkenhol, Max Beckmann, Emil Boehm Fernando Botero, Heinrich Brummack, Daniele Buetti, Niki de Saint Phalle, Till Freiwald, Wolfgang Glöckler, Jonathan Green, George Grosz, Dieter Hacker, Beate Hamalwa, Martha Haufiku, Rudolf Hausner, Xenia Hausner, Antonius Höckelmann, Karl Horst Hödicke, Sabine Hoffmann, Alfred Hrdlicka, Karl Hubbuch, Robert Jacobsen, Romane Holderried Kaesdorf, Alex Katz, Otto Laible, Carlos Mérida, Henry Moore, Othilia Mungoba, Pablo Picasso, Arnulf Rainer, Adolfo Riestra, Donna Stolz, Norbert Tadeusz, Rosemarie Trockel, Tomi Ungerer, Gabriel Vormstein

Weitere Informationen finden Sie hier.

art faces
Künstlerporträts aus der Sammlung Würth

26. Juli 2021 bis 29. Mai 2022

Das Werk und sein Schöpfer – oft betrachtet man das eine und macht sich nicht selten Gedanken über den anderen. Eine Möglichkeit der Annäherung ist das Künstlerporträt. Die Fotografien bildender Künstlerinnen und Künstler im Forum Würth Rorschach bieten diesen persönlichen Zugang auf ebenso unterhaltsame wie tiefsinnige Weise. Das Fotokonvolut in der Sammlung Würth geht zurück auf eine von François und Jacqueline Meyer zusammengetragene Schweizer Kollektion. François Meyer – selbst Fotograf – nutzte seinen Beruf, um der Kunst, die ihn von Kindheit an umgab, noch näher zu rücken. Dies gelang ihm besonders im New York der 1970er-Jahre, wo er Zugang zu vielen Kunstateliers fand. Getreu seinem Ausgangsinteresse an dem Menschen, der hinter dem künstlerischen Werk steht, entstanden Porträtaufnahmen, die die Beziehung von Kunstschaffenden und deren Werk zu verbildlichen suchen.

Eine Besonderheit der Porträtausstellung wird sein, dass sich originale Werke einiger dieser Künstlerinnen und Künstler gleichzeitig in der parallel laufenden Ausstellung «Lust auf mehr – Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960» sowie im Skulpturengarten rund um das Würth Haus Rorschach anschauen lassen.

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

LUST AUF MEHR
Neues aus der Sammlung Würth zur Kunst nach 1960

Vom 17. April 2021 bis 12. Februar 2023

Die Sammlungsausstellung, die in ähnlicher Zusammenstellung zuvor in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zu sehen war, präsentiert ausgewählte Neuerwerbungen von Gegenwartskunst seit den 1960er-Jahren. Damit zeigt sich die Unternehmenskollektion aus einem veränderten Blickwinkel, denn die Neuzugänge haben durchaus neue Richtungen innerhalb des Sammlungsgefüges eingeschlagen, auch wenn sie zugleich bestehende Stärken weitergedacht und verstärkt haben.

Die Schau zeigt eine Bandbreite internationaler Künstlerinnen und Künstler, die insbesondere in den 1980er- und 1990er-Jahren wegweisend waren. Grossen Raum nehmen dabei die US-Amerikaner ein, darunter Altmeister wie John Baldessari, Sam Francis, Peter Halley sowie David Lynch, der ausser durch seine Arbeit als Filmregisseur auch als Maler erfolgreich ist. Stars wie David Salle und Frank Stella bezeugen darüber hinaus die Fülle künstlerischer Ansätze, die aus den USA nach Europa strömten. Sie schlagen neue Töne innerhalb der Sammlung an und sorgen für überraschende Akzente. Doch auch Positionen aus Deutschland, unter anderem von Gerhard Richter, Neo Rauch, Jörg Immendorff und Markus Lüpertz sind vertreten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Würth International AG
Aspermontstrasse 1, CH-7004 Chur
Kontakt: +41 81 558 00 00

Eine neue Version Ihres Browsers ist verfügbar.

Ihr Browser entspricht nicht den heutigen technischen und sicherheitsrelevanten Ansprüchen, weswegen unsere Website allenfalls nicht korrekt dargestellt werden kann.

Auf der Seite «Was ist ein Browser?» können Sie sich über alternative Browser und über Aktualisierungsmöglichkeiten informieren.